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Nachgefragt bei Alex: „Ich schätze die hohe Arbeitsplatzsicherheit und das gute Betriebsklima“

56.000 Menschen auf der ganzen Welt sind Teil des dänischen Logistikunternehmens DSV und sorgen täglich dafür, dass sich etwas bewegt. Sie arbeiten beispielsweise in den Bereichen Disposition, Verkauf, Buchhaltung, Kommissionierung, Informatik oder Marketing. Einer von ihnen ist Alex Herbort.

56.000 Menschen auf der ganzen Welt sind Teil des dänischen Logistikunternehmens DSV und sorgen täglich dafür, dass sich etwas bewegt. Sie arbeiten beispielsweise in den Bereichen Disposition, Verkauf, Buchhaltung, Kommissionierung, Informatik oder Marketing. Einer von ihnen ist Alex Herbort.

Vor sieben Jahren startete Alex Herbort bei DSV Road in Westerkappeln als Auszubildender. Inzwischen ist der Freight Forwarder Assistant im Bereich Charter und Distribution tätig und hat einiges von seiner Arbeit bei DSV zu berichten.

Alex, bitte schildere deinen bisherigen Weg bei DSV
Begonnen hat mein Weg bei DSV Road 2014 mit der Ausbildung zum Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung. Ich habe hierbei viele Abteilungen bei uns am Standort durchlaufen und wurde dann nach der auf 2,5 Jahre verkürzten Lehrzeit in der nationalen Charterabteilung übernommen. Es folgte eine kurze, aber konstruktive Einarbeitung in mein neues Aufgabenfeld, das ich bereits während der Ausbildung kennenlernen durfte. Schon nach wenigen Monaten wurde es ernst: ein Kollege verließ kurzfristig das Unternehmen und ich durfte das erste Mal richtig Verantwortung in meinen (damals noch sehr jungen) Jahren übernehmen. Ich disponiere seitdem vorrangig in Zusammenarbeit mit der Key Account Management-Abteilung die Seefrachtvorläufe von DSV Air & Sea zum jeweiligen Umschlaglager nach Bremen, Bremerhaven und Hamburg. Wir beschäftigen im Fernverkehr außerdem noch insgesamt 20 Lkw von festfahrenden Unternehmern aus unserer Region – die wollen natürlich auch mit Ladung versorgt werden; ich bin hier für die Rückladung zuständig.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?
Einen Ablauf für DEN typischen Arbeitstag gibt es nicht, denn in der Disposition ist kein Tag wie der andere. Meist aber beginnt er mit vielen neuen E-Mails, die über den Abend bzw. morgens eingegangen sind und einigen Anrufen von unseren Fahrern, die entweder Fragen zum Entladen unserer Waren haben oder freie Kapazitäten melden. Auch die ersten Kunden melden sich meist schon am frühen Morgen und erkundigen sich zum Beispiel nach dem aktuellen Sendungsstatus. Nun folgen die Sichtung und Sortierung der bereits erteilten Aufträge für den kommenden Tag. Ich kalkuliere den jeweiligen Platzbedarf auf dem Lkw und prüfe, ob eine Avisierung bzw. eine Zeitfensterbuchung für die Abholung/Anlieferung erforderlich ist. Durch einen automatisierten Prozess der Abfertigung spare ich wertvolle Minuten, die ich in die bereits genannten Tätigkeit investiere. Die Anforderungen unserer Kunden sind hoch und dem möchten wir natürlich auch gerecht werden. Zwischendurch erfolgt (mehrmals täglich) eine Abstimmung mit meinen Kollegen, die unsere Lkw in den Süden befrachten – aktuell ist dies aufgrund der Corona-Pandemie und des mobilen Arbeitens natürlich eine größere Herausforderung, aber irgendwie schaffen wir es dennoch. Nun kommt der wirklich spannende Teil: das Verchartern der Sendungen über unsere Partnerspediteure bzw. Spediteure aus dem freien Markt.

Welche Erfahrungen hast du während deiner Ausbildung bei DSV gemacht?
Ich wurde während meiner Ausbildung zum Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung bei DSV Road durchweg positiv und sehr offen in den unterschiedlichen Abteilungen aufgenommen. Geduldig wird einem Schritt für Schritt relevantes Wissen vermittelt – dabei geht es nicht nur um logistische Inhalte, sondern zum Beispiel auch um sprachliche Fähigkeiten, die einem bei Englisch-Trainings vermittelt werden. Auch das eigenständige Arbeiten hat mir gut gefallen. Natürlich gehören auch typische Azubi-Arbeiten dazu. Bereits nach einer Lehrzeit von einem Jahr kam man mit der Frage auf mich zu, ob ich meine Ausbildung nicht auf 2,5 Jahre verkürzen und in der nationalen Charterabteilung übernommen werden möchte. Dem habe ich nach „einer Nacht drüber schlafen“ zugestimmt.

Hast du Förderprogramme wahrgenommen?
Ich war bei der Traffic-Academy 2019/2020 dabei. Hierbei kommen Disponenten aus verschiedenen Niederlassungen alle zwei Monate zusammen und nehmen an einer Reihe von Vorträgen über diverse Themenkomplexe aus den Bereichen Spedition, Logistik und Mentalcoaching teil. Die Referenten stammen größtenteils aus den eigenen Reihen von DSV und kennen sich im Unternehmen bereits bestens aus. Dieses vermittelte Wissen nimmt man dann mit nach Hause und bringt es in die jeweilige Niederlassung ein. Zentral ist eine Projektarbeit in einer kleinen Gruppe und die anschließende Vorstellung der Ergebnisse vor der DSV-Geschäftsführung am Ende der Academy. Abendliche Gruppenveranstaltungen und Gespräche mit Kollegen, auch aus dem höheren Management, runden dieses Förderprogramm ab.

Was macht dir am meisten Spaß in deinem Job?
Ich finde die divisionsübergreifende Zusammenarbeit mit unserer Seefrachtabteilung sehr interessant. Außerdem macht es mir Spaß die preisgünstigsten und schnellsten Lösungen für unsere Kunden zu finden. Das motiviert mich jede Woche aufs Neue.

Was sind die Herausforderungen in deinem Arbeitsalltag?
Die Suche nach Rückladung für unsere Lkw ist gerade zu Zeiten von Laderaumüberschuss eine Herausforderung, gerade dann, wenn ich keine eigenen Sendungen in der Region für den Lkw zu laden habe. Auch die Kommunikation mit unseren internationalen Partnern und Dienstleistern ist hin und wieder etwas aufwändiger, wenn sich sprachliche Hürden auftun. Aber am Ende kommen wir meist zu einer gemeinsamen Lösung. Während der letzten Jahre habe ich gelernt, ruhiger und besonnener mit herausfordernden Situationen umzugehen – das hilft natürlich, um einen kühlen Kopf zu bewahren.

Wie entspannst du nach einem langen Arbeitstag?
…mit meinem Hobby Planespotting oder mit viel Sport – leider bin ich wegen der Corona-Situation seit mehr als einem Jahr nicht mehr im Fitnessstudio gewesen.

Was schätzt du an DSV als Arbeitgeber?
Ich schätze die hohe Arbeitsplatzsicherheit und das gute Betriebsklima. Darüber hinaus bietet DSV eine betriebliche Altersvorsorge und Gesundheitsvorsorge durch eine Gesundheitskarte. Das Gehalt wird stets pünktlich gezahlt. Außerdem finde ich die Mitarbeiterfeiern (vor Corona), zu denen die gesamten Kollegen aus allen Niederlassungen zusammenkommen, sehr positiv. So erhält man auch mal ein Gesicht zu der Person, mit der man nahezu tagtäglich zu tun hat.

Und was für mich besonders wichtig bei der Arbeit ist: man merkt, dass man etwas bewegt.

Was würdest du jemanden mit auf den Weg geben, der bei DSV seine Karriere starten möchte?
Die DSV-Welt ist sehr groß und ebenso vielfältig.

Lust auf eine Karriere bei DSV? Hier geht es zu unseren aktuellen Jobangeboten und Ausbildungsstellen. Wir freuen uns immer über Verstärkung!