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Weiterhin Verzögerungen bei China-Transporten

​Die angespannte Lage in den südchinesischen Seehäfen hält nach wie vor an. Aufgrund der Covid-19-Pandemie und des starken Warenaufkommens auf den großen Handelsrouten stauen sich insbesondere die Seefrachttransporte aber auch die Vor- und Nachläufe verzögern sich.

Aktuell kommt es am Yantian Hafen zu extremen Staus am Containerterminal. Ein Terminal bleibt nach wir vor geschlossen, ein weiterer Terminal verfügt nur über 30 Prozent der regulären Arbeitskräfte, was eine sehr reduzierte Abfertigung zur Folge hat. Schiffsverzögerungen von mindestens 14 Tagen sind zu erwarten. Auch in Deutschland wird sich die Exportlage in den kommenden Monaten verschärfen, da durch die verzögerten Schiffsankünfte in Europa wiederum Leercontainer fehlen werden. Die Häfen in Nansha und Shekou sind ebenfalls überlastet. Zudem behindern strenge Verkehrskontrollen und Quarantäneregelungen die Weiterfahrt auf dem Landweg.