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Seefracht: Beeinträchtigungen in den Intermodalen Verkehren

Die starken Verzögerungen in der Schifffahrt wirken sich inzwischen auf die gesamten vor- und nachgelagerten intermodalen Verkehre aus und führen zu massiven Mehraufwänden.

Seit geraumer Zeit wirken sich die starken Verzögerungen in der Schifffahrt auf die gesamte vor- und nachgelagerte Intermodal-Struktur aus.

Unsere Partner und Dienstleister weisen darauf hin, dass die Transporte aufgrund der Verzögerungen und Einschränkungen in den Seehäfen sowie Inlandsterminals mit massiven Mehraufwänden organisiert werden müssen. Dies betrifft alle Verkehrsträger in gleichem Maße.

Schiffsverschiebungen von Hamburg nach Wilhelmshaven und Bremerhaven führen zu einer Verlagerung der Kapazitätsnachfrage und weiteren Unpaarigkeiten. Es müssen zusätzliche Kapazitäten im Bereich Bahn und Binnenschiff organisiert werden, um die Verspätungen abzufedern sowie die ständig wechselnden COT/CCT einzuhalten. Züge fallen aus oder müssen gekürzt abfahren, um Fahrpläne und Zeitfenster einzuhalten. Exportsendungen werden an Binnenterminals zwischengelagert, um auf die COT für die Seeschiffe zu warten. Dies führt zu einer starken Aus- und Überlastung der Stellflächen und weiteren Einschränkungen an den Terminals im Hinterland. Die Disponenten müssen jeden Auftrag täglich mehrfach anfassen. Änderungen, Verschiebungen und Umbuchungen sind die Regel. Zur Kompensierung der notwendigen Aufwände müssen zusätzliche Schichten eingelegt werden. Dies führt insgesamt zu einem Anstieg der Produktions- und Abwicklungskosten, welche durch Anhebung der Frachten und die Einführung von temporären Zuschlägen aufgefangen werden.

Liefertermine können grundsätzlich nicht garantiert werden – sie basieren auf den aktuellen Planungen, die ungehinderte Beförderungsverhältnisse voraussetzen. Bitte berücksichtigen Sie dies bei der Planung Ihrer Transporte.