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Nachgefragt bei Nathalie: „Das duale Studium macht den ständigen Wechsel zwischen Theorie und Praxis aus“

Studieren oder Geld verdienen? Bei DSV ist dies kein Widerspruch. Wer studieren möchte, aber trotzdem viel Wert auf einen starken Praxisbezug legt, ist beim dualen Studium genau richtig. DSV kooperiert mit der EUFH in Brühl oder der DHBW in Stuttgart und bietet die Möglichkeit, Theorie und Praxis zu verbinden. Nathalie Nagel hat ihr duales Studium bei DSV in Stuttgart absolviert und dabei einiges

Nachgefragt bei Nathalie DSV

Die Theorie an der Hochschule und die Praxis im Unternehmen – ein duales Studium ist für viele der ideale Karriereeinstieg. Wer ein duales Studium bei DSV anstrebt, wählt damit einen Fachbereich, der einen engen Bezug zur Logistikbranche hat, wie beispielsweise Supply Chain Management oder Dienstleistungslogistik (Transport-, Verkehr- und Distributionslogistik). Im September 2018 startete Nathalie Nagel ihr duales Studium bei DSV in Stuttgart. Inzwischen hat sie ihr Masterstudium begonnen und kann sich gut vorstellen im Anschluss wieder bei DSV einzusteigen.

Warum hast Du Dich für den Bachelor-Studiengang BWL - Spedition, Transport und Logistik (STL) entschieden?
Da ich mich schon früh für wirtschaftliche Themen interessierte, hatte ich mich entschieden, mein Abitur auf dem Wirtschaftsgymnasium zu absolvieren. Die BWL-Richtung wollte ich dann noch in einem Studium vertiefen, dies allerdings in Verbindung mit der Internationalität in der global agierenden Welt. Der Studiengang BWL - Spedition, Transport und Logistik war perfekt geeignet, da dieser beides verbindet.

Was macht einen dualen Studiengang aus und warum war für Dich DSV die richtige Wahl?
Das duale Studium macht den ständigen Wechsel zwischen Theorie und Praxis aus. Dadurch kann das in der Dualen Hochschule Baden-Württemberg theoretisch erlernte Wissen direkt in der Praxis im Unternehmen angewendet und vertieft werden. DSV war hierfür die perfekte Wahl, da in den drei Jahren des dualen Studiums bei DSV alle in der Theorie erlernten Bereiche in der Praxis in einer aufeinander abgestimmten Reihenfolge durchlaufen werden, egal ob Landverkehr, Luftfracht oder Seefracht.

Theorie und Praxis gehen also Hand in Hand – was waren Deine Aufgaben bei DSV und welche Bereiche/Abteilungen hast Du durchlaufen?
In meinen ersten Praxisphasen war ich im Landverkehr, genauer gesagt in der Shuttle-Disposition sowie im Nahverkehr und in der zweiten Praxisphase in der Luft-Import-Abteilung. Beides hat sehr gut mit den Theoriephasen zusammengepasst und wurde gleichzeitig im selben Theoriesemester durchgesprochen. Auch weitere Themen, die im Studium gelehrt wurden, konnten in der Praxis angewendet werden, wie zum Beispiel die Tätigkeiten im Lager. In meinen letzten Praxisphasen durfte ich im Bosch Key Account Management Team mitarbeiten. Bei den interessanten Themen, wie Qualitätsverbesserungen der Laufzeiten und Transportschäden sowie dem Projekt zur Implementierung von Neugeschäft, erhielt ich vertiefende Einblicke in die Prozesse der Spedition und die Kundenbedürfnisse. Auch der Übergang von Panalpina zur DSV war eine weitere Materie, welche ich in den Praxisphasen während des Studiums miterlebte. Da dies in Stuttgart gut funktioniert hat, habe ich die Übernahme als eine weitere Bereicherung mit neuen Erfahrungen empfunden.

Hast Du bei DSV einen Arbeitsbereich kennengelernt, in dem Du Dir vorstellen könntest, auch nach dem Studium zu arbeiten?
Besonders gut hat es mir im Bosch Key Account Management Team gefallen, da man hier weltweit eng mit dem Kunden, den Kollegen aus dem Team, aber auch mit den Kollegen aus anderen Abteilungen zusammenarbeitet und es ständig neue Herausforderungen gibt.

Wie hast Du Deine Arbeit bei DSV erlebt und wie bist Du im Team aufgenommen worden? Gab es auch Herausforderungen?
Meine Arbeit bei DSV habe ich als sehr abwechslungsreich und spannend empfunden. In allen Teams wurde ich immer äußerst gut aufgenommen und die Zusammenarbeit mit den Kollegen hat Spaß gemacht. Alle Kollegen waren offen und haben sich über Fragen immer gefreut und sich für die Beantwortung dieser Zeit genommen.

Deine Bachelor-Arbeit hast Du zum Thema „Six Sigma in der Logistik: Einsparungspotenziale und Konzepteinführung am Beispiel der DSV Air & Sea Germany GmbH“ geschrieben. Wie kamst Du auf das Thema, was ist der Inhalt und was hast Du herausgefunden?
Die Idee eine Bachelorarbeit über Six Sigma beim Bosch Key Account Management Team zu schreiben kam von unserem Niederlassungsleiter in Kornwestheim, Volker Böhringer, die ich dann mit dem genannten Thema umgesetzt habe. Six Sigma ist ein systematisches Vorgehen zur Prozessverbesserung unter Anwendung analytischer und statistischer Methoden. Das Besondere dabei ist der mathematische Ansatz. Herausgefunden habe ich in der Bachelorarbeit, dass die Qualität als Unterscheidungskriterium immer wichtiger wird und hieran mit allen Beteiligten zusammen ständig daran gearbeitet werden muss. Ein Six Sigma Projekt ist zwar mit einem großen finanziellen und zeitlichen Aufwand verbunden, aber für die Logistik geeignet. Ein strukturiertes Vorgehen, wie bei Six Sigma, ist notwendig, um nachhaltig erfolgreich zu sein. In meiner Arbeit habe ich auch herausgearbeitet, dass ebenso die Verwendung einzelner Tools aus dem Six Sigma DMAIC-Cycle sinnvoll sind, um neue Kenntnisse zu gewinnen und Verbesserungen zu erzielen. DMAIC steht für Define / Measure / Analyse / Improve / Control, also Definieren / Messen / Analysieren / Verbessern / Steuern und bezeichnet die Phasen eines Prozessmanagements.

Warum würdest Du DSV auch als Unternehmen für andere duale Studenten Deiner Fachrichtung empfehlen?
DSV würde ich für andere duale Studenten weiterempfehlen, da man während des Studiums alle Abteilungen durchlaufen kann. Dies ist ein großes Unterscheidungsmerkmal zu anderen Unternehmen und für das Gesamtverständnis sehr hilfreich. Darüber hinaus nimmt man sich in den Abteilungen immer Zeit für das Einlernen, wodurch man immer schnell selbständig mitarbeiten kann. Auch bei Zusatzqualifikationen, wie dem Ausbilderschein oder Gefahrgutprüfungen, wurde ich von DSV unterstützt und konnte diese neben dem dualen Studium absolvieren. Zusätzlich dazu bietet DSV interne Schulungen für Auszubildende und Studenten an.

Wie lange geht Dein Studium nun noch und könntest Du Dir vorstellen im Anschluss erneut bei DSV anzuheuern?
Im Anschluss an den dualen Bachelor habe ich mit einem zweijährigen Masterstudium in Wirtschaftspsychologie begonnen. DSV habe ich als einen sehr verantwortungsvollen, vielseitigen, flexiblen und dynamisch wachsenden Arbeitgeber mit einer offenen Unternehmenskultur wahrgenommen und kann mir deswegen auf jeden Fall vorstellen nach meinem Masterstudium wieder bei DSV zu arbeiten.