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Die Kosten für Benzin und Diesel unterliegen erheblichen Schwankungen und stellen zunehmend einen unkalkulierbaren Kostenfaktor dar. Bei der Schenker Deutschland AG schlägt der Treibstoff bei den Stückgut-/Netzwerkverkehren immerhin mit etwa 12 Prozent an den Gesamtkosten für die speditionelle Leistungserbringung zu Buche. Im Bereich der Teil- und Komplettladungsverkehre liegt der Anteil zwischen 25% und 30%.

Zur Berechnung des Dieselzuschlages orientiert sich DB Schenker an den statistischen Berichten „Erzeugerpreisindex gewerblicher Produkte“. Der „Index des Statistischen Bundesamtes für Dieselpreise bei Abgabe an Großverbraucher" und der Bericht „Preis für ausgewählte Mineralölerzeugnisse EVAS-Nummer 61241“ korrelieren. Nach dem so genannten Floating-Modell wird der Dieselzuschlag bei System Freight um 0,5 Prozentpunkte erhöht oder gesenkt, wenn sich der Index um 4 Prozent nach oben bzw. unten bewegt. Aufgrund des doppelten Kraftstoffkostenanteils bei Direct Freight wird der Dieselzuschlag um 1 Prozent erhöht oder gesenkt, wenn sich der Index um 4 Prozent nach oben bzw. unten bewegt.

Umsetzung des Floating-Modell bei der Schenker Deutschland AG

Preis EUR / 100 hl* Differenz zur Basis Dieselzuschlag System Freight Dieselzuschlag Direct Freight (LTL/FTL) Gültig ab:
Dezember 2025 121,31 31,9% 7,5% 11,0% 01.02.2026
November 2025 128,78 40,0% 8,5% 13,0% 01.01.2026
Oktober 2025 121,68 32,3% 8,0% 12,0% 01.12.2026
September 2025 123,41 34,1% 8,0% 12,0% 01.11.2026
August 2025 120,82 31,3% 7,25% 11,0% 01.10.2025
Juli 2025 125,70 36,6% 8,5% 13,0% 01.09.2025
Juni 2025 124,47 35,3% 8,0% 12,0% 01.08.2025
Mai 2025 120,13 30,6% 7,5% 11,0% 01.07.2025
April 2025 121,11 31,6% 7,5% 11,0% 01.06.2025
März 2025 123,91 34,7% 8,0% 12,0% 01.05.2025
Februar 2025 130,77 42,1% 9,0% 14,0% 01.04.2025
Januar 2025 133,73 45,4% 9,5% 15,0% 01.03.2025

*Preisangaben ohne Umsatzsteuer; Daten: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden

Turnusmäßige Umstellung des Erzeugerpreisindex auf das neue Basisjahr 2021

Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte wird mit dem Berichtsmonat Januar 2024 auf das neue Basisjahr 2021 umgestellt. Die Indizes bis Dezember 2020 auf der neuen Basis stehen noch nicht zur Verfügung. Die Berechnung des DB Schenker-Dieselfloaters ab dem 01.03.2024 (ab Berichtsmonat Januar 2024) erfolgt auf Basis des Berichtes "Preis für ausgewählte Mineralölerzeugnisse, EVAS-Nummer 61241" des Statistischen Bundesamtes. Die Floaterwerte ändern sich dadurch nicht, da beide Werte (Preis für ausgewählte Mineralölerzeugnisse und Indizes der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte) korrelieren.

Die Schenker Deutschland AG führt zum 01.10.2022 einen separaten Diesel-Floater für Ladungsgeschäfte (LTL/FTL) ein.
Konkret bedeutet das:

Beim Absinken des Preisniveaus profitieren die DB Schenker-Kunden automatisch. Im Gegenzug erhöht sich der Dieselzuschlag, wenn die Energiekosten signifikant steigen. Der Dieselzuschlag wird monatlich an die reale Preissituation angepasst. Für die Anwendung des "Floating-Modells" spricht nicht zuletzt, dass der administrative Aufwand auf ein Minimum gesenkt wird.

Effizienzsteigerungen bewirken viel - sie reichen aber nicht aus

Die Energiepreisentwicklung kann ein Wirtschaftsunternehmen nicht beeinflussen. Sehr wohl aber kann es Maßnahmen ergreifen, um den Verbrauch zu reduzieren. In dieser Hinsicht unternimmt die Schenker Deutschland AG seit Jahren beträchtliche Anstrengungen:

  • Verstärkter Einsatz von Großraumzügen
  • Durchführung von Fahrerschulungen zum Thema "Sparsames Fahren"
  • Steuerung der Verkehre über zentrale Hubs (Vermeidung von Leerfahrten, bessere Lkw-Auslastung, Optimierung der Verkehrsabläufe)

Diese und viele weitere Maßnahmen zur Effizienzsteigerung reduzieren den Energieverbrauch. Eine Kompensation der gestiegenen Dieselpreise ist auf diese Weise allerdings nicht möglich.

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