Global Transport and Logistics

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Unterbrechungen der Lieferkette im Nahen Osten

Wir verfolgen die Eskalation des Konflikts im Nahen Osten aufmerksam und stehen in engem Aus-tausch mit unseren Partnern sowie den zuständigen lokalen Behörden. Die Sicherheit unserer Mitar-beitenden sowie der reibungslose Betrieb und die Aufrechterhaltung der Lieferketten unserer Kunden haben für uns höchste Priorität.

Containerschiff im Hafen Ladung löschen

Infolge des Konflikts kommt es zu erheblichen Beeinträchtigungen des Luft- und Seeverkehrs in der Region. Luftraumbeschränkungen und Flugverbotszonen haben mehrere Fluggesellschaften dazu veranlasst, ihre Flüge auszusetzen oder umzuleiten. Gleichzeitig haben Seeverkehrsunternehmen aus Sicherheitsgründen ihre Fahrten durch die Straße von Hormus bis auf Weiteres eingestellt.

Diese Entwicklungen wirken sich auf regionale Routen, Transitzeiten und die allgemeine Stabilität des Netzwerks aus.

Auswirkungen auf den Luftfrachtverkehr
Mehrere Lufträume im Nahen Osten wurden vorübergehend geschlossen oder unterliegen Zugangsbeschränkungen, während die Behörden die Sicherheitsbedingungen prüfen. Infolgedessen haben internationale Fluggesellschaften ausgewählte Dienste eingestellt oder Umleitungen eingeführt, um die betroffenen Korridore zu umgehen. Diese Änderungen führen zu verlängerten Transitzeiten und unregelmäßigen Flugplänen.

Da die Lage weiterhin ungewiss ist, kann es kurzfristig zu weiteren Anpassungen der Flugpläne und der Netzabdeckung kommen.

Kunden sollten in den kommenden Tagen und Wochen mit möglichen Verspätungen oder sogar Annullierungen, Kapazitätsengpässen und kurzfristigen Tarifanpassungen rechnen.

Auswirkungen auf den globalen Luftfrachtverkehr
Die aktuellen Störungen dürften über den Nahen Osten hinaus weitreichende Auswirkungen haben:

  • Verringerte globale Kapazitäten: Durch die Umverteilung von Flugzeugen, die Verlängerung von Flugstrecken und die Einstellung von Flugdiensten verringern sich die verfügbaren Kapazitäten auf wichtigen Handelsrouten.
  • Handelsrouten zwischen Fernost und Europa: Kapazitätsengpässe sind insbesondere auf den Strecken zwischen Fernost und Europa sowie zwischen Asien und dem Nahen Osten zu erwarten.
  • Preisschwankungen: Wir erwarten aufgrund der Kapazitätsbeschränkungen einen Aufwärtsdruck auf die Luftfrachtraten.
  • Kriegsrisikozuschläge: Fluggesellschaften führen Kriegsrisikozuschläge für Sendungen ein, die durch oder in die Nähe der betroffenen Regionen transportiert werden, oder prüfen deren Einführung.
  • Kosten für Flugbenzin: Die zunehmenden geopolitischen Spannungen könnten sich auf die globalen Ölmärkte auswirken und möglicherweise zu einem Anstieg der Flugbenzinpreise und damit zu Treibstoffzuschlägen führen.

Auswirkungen auf den Seefrachtverkehr
Da die Straße von Hormus nun blockiert ist, wurde der gesamte Schiffsverkehr durch diese Wasserstraße eingestellt. Dies hat bereits Auswirkungen auf die Fahrpläne und kann zu Verspätungen und Umleitungen bei mehreren Diensten führen.

Reedereien, die Häfen im Arabischen Golf anlaufen, nehmen derzeit Anpassungen vor, um die Sicherheit der Schiffe und Besatzungen zu gewährleisten.

Die Teams von DSV stehen in engem und kontinuierlichem Dialog mit unseren Partnern im Seeverkehr, um die Auswirkungen zu bewerten und die Kontinuität der Dienstleistungen aufrechtzuerhalten. Wir werden alle wesentlichen Neuigkeiten zu betroffenen Sendungen bekannt geben, sobald sie bestätigt sind.

Kunden, deren Fracht sich bereits im Transit befindet oder die in Kürze Sendungen in die oder aus der Region verschicken, werden gebeten, sich an ihre lokalen DSV-Ansprechpartner:innen zu wenden, um eine auf ihre spezifischen Transporte zugeschnittene Beratung zu erhalten.

Auswirkungen auf den Straßengüterverkehr
Der Straßengüterverkehr in der gesamten Region wird fortgesetzt, wobei die Dienstleistungen zum jetzigen Zeitpunkt weitgehend aufrechterhalten werden. Kunden sollten jedoch mit möglichen Staus an den Grenzen, Verzögerungen bei der Zollabfertigung und Schwankungen bei den Transitzeiten rechnen, da sich die Lage ständig ändert. Die vermehrte Nutzung alternativer Routen und verschärfte Sicherheitskontrollen können zu vorübergehenden Anpassungen der Zeitpläne und Kostenschwankungen führen. Die Lage bleibt dynamisch und wird genau beobachtet, um eine schnelle Reaktion und eine kontrollierte Ausführung zu gewährleisten.

Auswirkungen auf die Kontraktlogistik
Die Kontraktlogistik-Einrichtungen in der gesamten Golfregion bleiben in Betrieb, wobei Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs aktiv umgesetzt werden. Die Lager- und Distributionsaktivitäten werden fortgesetzt, allerdings mit einigen Unterbrechungen, sodass es zu Unregelmäßigkeiten bei den ein- und ausgehenden Warenströmen kommen kann. Die Notfallplanung, die Koordination der Belegschaft und die Flexibilität im Transportwesen wurden verstärkt, um kritische Lieferketten zu unterstützen. Wir konzentrieren uns weiterhin darauf, die operative Widerstandsfähigkeit und die Kontinuität der Dienstleistungen aufrechtzuerhalten, während sich die Situation weiterentwickelt.

Reaktion von DSV und Notfallplanung
Wir haben Notfallplanungsmaßnahmen aktiviert, um:

  • sichergestellte Kapazitätszuweisungen nach Möglichkeit zu schützen.
  • die Transportmöglichkeiten über alternative Gateways zu diversifizieren.
  • die Kontinuität der Dienstleistungen auf wichtigen Handelsrouten im Fernen Osten zu gewährleisten.
  • Transporte in den Nahen Osten durch flexible Routing-Lösungen zu unterstützen.
  • proaktive Kommunikation über Entwicklungen bei Tarifen und Zuschlägen zu gewährleisten.

Unsere globalen Teams arbeiten kontinuierlich daran, Störungen zu minimieren und maßgeschneiderte Lösungen anzubieten, die auf der Dringlichkeit der Sendung und dem Frachtprofil basieren.

Empfohlene Maßnahmen für Kunden
Um Sie dabei zu unterstützen, die aktuellen Störungen zu bewältigen und die Kontinuität Ihrer Lieferkette aufrechtzuerhalten, empfehlen wir Ihnen folgende Maßnahmen:

  • Teilen Sie aktualisierte Versandprognosen mit, um die Kapazitätsplanung zu unterstützen.
  • Bestätigen Sie Buchungen so früh wie möglich, um sich Platz zu sichern.
  • Frachteigentümer sollten sich bei ihren Versicherungspartnern über etwaige Einschränkungen oder Beschränkungen für die Region informieren.
  • Ziehen Sie nach Möglichkeit flexible Routen und Transitzeiten in Betracht.
  • Schiffe, die zu alternativen Häfen umgeleitet werden, können mit Überlastung konfrontiert sein. Bitte berücksichtigen Sie diese Auswirkungen bei Ihrer Sicherheitsbestandsbewertung.
  • Wenden Sie sich an Ihren lokalen DSV-Vertreter, um spezifische Hinweise zu Ihrer Sendung zu erhalten.

Wir werden Sie weiterhin über die Entwicklung der Situation auf dem Laufenden halten. Für weitere Informationen oder Unterstützung bezüglich Ihrer Sendungen wenden Sie sich bitte an Ihre lokalen DSV-Ansprechpartner:innen.

Laufende Updates zur Situation finden Sie hier

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