Nachhaltiger Transport für die Ladeinfrastruktur von morgen
Der Weg zu emissionsarmer Mobilität erfordert nicht nur nachhaltige Technologien, sondern auch entsprechende Lieferketten. Für Siemens eMobility hat DSV genau diesen Anspruch umgesetzt und Ende Juni insgesamt 23 Ladesäulen von Halle an der Saale nach Löddeköppinge in Schweden transportiert. Zum Einsatz kam dabei ein E-Lkw.
Der Weg zu emissionsarmer Mobilität erfordert nicht nur nachhaltige Technologien, sondern auch entsprechende Lieferketten. Für Siemens eMobility hat DSV genau diesen Anspruch umgesetzt und Ende Juni insgesamt 23 Ladesäulen von Halle an der Saale nach Löddeköppinge in Schweden transportiert. Zum Einsatz kam dabei ein E-Lkw, der die grenzüberschreitende Strecke durchgängig vollelektrisch zurücklegte.
Vollelektrisch über Ländergrenzen hinweg
Verladen wurden die Ladesäulen an einem Lagerstandort in Halle. Die Route führte zunächst über Rostock, von dort ging es weiter per Fähre nach Trelleborg. Anschließend setzte der E-Lkw seine Fahrt auf der Straße bis zum Zielort in Löddeköppinge fort. In Schweden tragen die Ladesäulen künftig dazu bei, die Ladeinfrastruktur in der Region zu stärken und weitere Kapazitäten bereitzustellen.
Gemeinsam für emissionsärmere Logistik
Mit diesem batterieelektrischen Transport der Ladesäulen unterstützt DSV nicht nur den Ausbau der Ladeinfrastruktur, sondern trägt auch aktiv dazu bei, die E-Mobilität in Europa voranzutreiben.
Fritz Poulsen, Senior Vice President Road DACH bei DSV, sagt dazu: „Für uns ist dieser Transport ein gutes Beispiel dafür, wie wir unsere Kunden bei der Umsetzung ihrer ESG-Ziele unterstützen und gleichzeitig unseren eigenen Anspruch an nachhaltigere Lieferketten konkret umsetzen können. Mit Siemens eMobility verbindet uns eine langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit mit klarem Fokus auf zukunftsfähige Lösungen, die es uns ermöglicht, innovative und nachhaltige Transportkonzepte gemeinsam erfolgreich umzusetzen.“
Karin Grisko, Head of Program Management Office Sustainability Smart Infrastructure Logistics bei Siemens, sagt: „Nachhaltigkeit in der Logistik wird dann wirksam, wenn ambitionierte Ziele in konkrete operative Lösungen übersetzt werden. Der internationale E-Lkw-Transport von Ladeinfrastruktur von Halle nach Schweden zeigt, wie Dekarbonisierung in der europäischen Lieferkette praktisch umgesetzt werden kann. Ein emissionsreduzierter Transport bringt Ladeinfrastruktur dorthin, wo sie den weiteren Ausbau der Elektromobilität unterstützt – und ist damit ein starkes Beispiel dafür, wie CO2-reduzierte Logistiklösungen gemeinsam mit Partnern weiterentwickelt und perspektivisch skaliert werden können.“
Siemens eMobility integriert E-Trucks in den flächendeckenden Güterverkehr
Siemens eMobility setzt künftig konsequent auf den Einsatz vollelektrischer Lkw – nicht als Symbolprojekte, sondern als festen Bestandteil realer Transportketten. Auf Basis gewonnener Erkenntnisse wird E-Trucking überall dort integriert, wo es heute schon zuverlässig und wirtschaftlich funktioniert – und schrittweise weiter ausgebaut. Das ist bereits in vielen Regionen Europas der Fall. „Unser Ziel ist die Integration – praxisnah, wirtschaftlich und nachhaltig", sagt Thomas Friedrich, verantwortlich für Distribution und Transport bei Siemens eMobility.
Mehr als 100 E-Trucks bei DSV im Einsatz
Mit dem Einsatz des E-Lkw unterstreichen beide Unternehmen ihren gemeinsamen Anspruch, nachhaltige Lieferketten aktiv zu fördern und Emissionen entlang der gesamten Transportstrecke zu reduzieren. Bereits heute verfügt DSV in Deutschland über eine der größten E-Lkw-Flotten im europäischen Landverkehr mit mehr als 100 E-Trucks. Damit schafft DSV die Grundlage, um Kunden wie Siemens eMobility konkrete emissionsreduzierte Transportlösungen anzubieten und die Dekarbonisierung im Schwerlastverkehr weiter voranzutreiben.
Bild: © DSV/Max Lautenschläger