DSV transportiert 365 Tonnen schwere SAG-Mühle von Deutschland nach Afrika
Mit dem erfolgreichen Transport von vier Großkomponenten einer Semiautogenmühle nach Südafrika setzt DSV ein weiteres internationales Schwerlastprojekt für den afrikanischen Bergbausektor um.
DSV hat den komplexen Transport von vier Großkomponenten einer Semiautogenmühle (SAG) von Deutschland nach Südafrika erfolgreich umgesetzt. Die Ladung mit einem Gesamtgewicht von mehr als 365 Tonnen ist für die finale Auslieferung an ein Bergwerk in Afrika bestimmt.
Das Projekt profitiert von der langjährigen Erfahrung von DSV im afrikanischen Bergbausektor. Das dänische Unternehmen verfügt über umfassende Expertise in den Bereichen Projektlogistik, Lieferkettenmanagement und dem Transport von Groß- und Schwergut für Bergbauprojekte auf dem gesamten Kontinent.
Jede der vier Komponenten misst 14 Meter in der Länge, 5,8 Meter in der Breite und 3 Meter in der Höhe. Aufgrund dieser Dimensionen waren entlang der gesamten Transportkette spezielle Umschlag- und Transportlösungen erforderlich.
Das Projekt wurde von DSV in Südafrika koordiniert und über mehrere Stationen hinweg begleitet. Die Teams in Deutschland und Südafrika arbeiteten eng zusammen, um die Verladung, den Umschlag und die gesamte Transportkette präzise abzustimmen. Das Team in Bremen unterstützte mit operativer Expertise, detaillierter Planung und der Koordination am Abgangsort.
Die Reise begann in Papenburg, von wo aus die Komponenten per Binnenschiff nach Hamburg transportiert wurden. Anschließend ging die Fracht per Seeschiff nach Durban in Südafrika. Von dort erfolgte der Weitertransport auf speziellen hydraulischen Mehrachsanhängern zum Zwischenlager in Vanderbijlpark in der Provinz Gauteng. Danach wird die Sendung an ihren endgültigen Bestimmungsort in Afrika weitergeleitet.
Während des gesamten Transports setzte DSV moderne Tracking-Technologien ein. Mithilfe von Echtzeit-Ortung sowie Temperatur- und Stoßüberwachung konnte der Zustand der Fracht jederzeit nachvollzogen werden.
„Dies ist ein gutes Beispiel dafür, wie die Bereiche Global Projects and Industry Solutions (DPIS) von DSV weltweit als ein Team zusammenarbeiten“, sagt Kris van Heerden, Director Projects – Mozambique, Namibia and DAS. „Ein Transport dieser Größenordnung erfordert eine präzise Planung – von der Risikobewertung über die Routenplanung bis hin zur operativen Umsetzung. Unsere Teams begleiten den gesamten Transportprozess, um einen sicheren und erfolgreichen Ablauf zu gewährleisten.“
Von der Abholung am Werk bis zur finalen Anlieferung wird das Projekt voraussichtlich rund 203 Tage in Anspruch nehmen und erfordert eine enge Abstimmung mit Behörden und Logistikpartnern in ganz Deutschland und Afrika, einschließlich Zollabfertigungen, Sondergenehmigungen und Polizeibegleitungen für Schwertransporte.
Das Projekt verdeutlicht, wie das globale Netzwerk, die lokale Expertise und die speziellen Projektlogistik-Kompetenzen von DSV zusammenwirken, um komplexe Transporte im Bergbau über internationale Grenzen hinweg erfolgreich abzuwickeln.