„Gute Ideen bekommen Raum, unabhängig von Hierarchien!“
In unserer Serie „People behind DSV“ stellen wir Mitarbeitende und ihre Perspektive auf DSV vor. Heute Jörn Alexander Brauner.
In diesem Jahr feiert DSV sein 50-jähriges Jubiläum. Hinter diesem Meilenstein stehen nicht nur Erfahrungen, Ideen und Entwicklungen, sondern vor allem Menschen, die jeden Tag dafür sorgen, Logistik am Laufen zu halten. Anlässlich unseres Jubiläums wollen wir daher Mitarbeitende aus unterschiedlichen Bereichen vorstellen und Einblicke in ihre Perspektiven auf DSV geben.
Heute im Fokus: Jörn Alexander Brauner aus Krefeld. Seit 2023 ist er Teil von DSV und als Director, Head of Analytics & Business Simulations für Direct Road Europe tätig. Gemeinsam mit seinem Team schafft er die analytische Grundlage für kommerzielle und operative Entscheidungen im Bereich europaweiter Teil- und Komplettladungen. Sein Anspruch dabei: Daten so aufzubereiten, dass daraus echter Mehrwert entsteht und fundierte Entscheidungen getroffen werden können.
Im Rahmen der Serie haben wir ihm vier Fragen gestellt: zur DNA von DSV, zu seiner Motivation und zu seinem Blick auf die kommenden Jahre.
Was macht dich stolz darauf, bei DSV zu arbeiten?
Stolz ist vielleicht ein zu großes Wort. Was mir gefällt: hier wird gemacht, nicht lange geredet. Wer eine gute Idee hat und sie durchrechnen kann, bekommt den Raum, sie umzusetzen – unabhängig von Hierarchieebene. Und die Größenordnung dessen, was wir jeden Tag bewegen, ist beeindruckend – wenn man sie sich einmal vor Augen führt. Ich arbeite mit Kolleginnen und Kollegen quer durch Europa, die pragmatisch und fachlich stark sind. Das ist nicht selbstverständlich.
Mit welchen Worten würdest du die DNA von DSV beschreiben?
Direkt. Pragmatisch. Unternehmerisch. Flache Hierarchien, klare Ergebnisorientierung. Bei DSV fragt niemand nach einem Genehmigungsprozess für eine gute Idee. Man rechnet sie sauber durch, präsentiert sie, und dann wird entschieden. Das hat etwas Dänisches im besten Sinne: nüchtern, schnell, ohne überflüssige Symbolik.
Was begeistert dich daran, in den kommenden Jahren bei DSV zu arbeiten?
Das Mindset. Die Geschwindigkeit und die Integration mit Schenker ist die größte Aufgabe, die unsere Branche seit Jahren gesehen hat und wir sitzen mittendrin. Daraus entstehen analytisch und kommerziell Möglichkeiten, wie sie kaum ein anderes Unternehmen bietet: kombinierte Netzwerke, neue Datenquellen, andere Größenordnungen. Parallel dazu wird die Transformation hin zu nachhaltigem Transport – etwa durch HVO, Elektroflotten und eine belastbare CO2-Allokation – die Logistik in den kommenden zehn Jahren grundlegend verändern. Beides bietet das Spielfeld, auf dem ich gerne arbeite.
Was braucht es deiner Meinung nach, damit DSV seine Spitzenposition in der globalen Logistikbranche behaupten kann?
Vier Dinge. Erstens: die Kultur bei wachsender Größe nicht verlieren. Direkt, schlank, entscheidungsfreudig. Das ist unser Vorteil, den größere Wettbewerber strukturell nur schwer reproduzieren. Zweitens: konsequent in Daten- und Analytics-Infrastruktur investieren. Wer Cost-to-Serve auf Sendungs- und Lane-Ebene wirklich versteht, gewinnt im Tender und schützt die Marge. Drittens: Wenn wir die Datengrundlage haben, können wir auch Nutzen von KI machen. Viertens: in Menschen investieren. Die besten Tools nützen wenig, wenn niemand sie kommerziell zu deuten weiß. Auch KI werden wir noch jahrelang über die Schultern gucken müssen.